Ausflug Abenteuerpark Schloßlichtenstein

Am Muttertagssonntag, 14. Mai 2017 trafen sich um ca. 10 Uhr 60 begeisterte Teilnehmer auf dem Parkplatz des Abenteuerparks Schloßlichtenstein. Nach einem kurzen administrativen Teil von Si-Fu konnten die ersten Teilnehmer schon ihre Helme und Klettergurte in Empfang nehmen. Anschließend erhielten sie von den Mitarbeitern die Sicherheitseinweisung des Hochseilgartens.

Nun gingen die Teilnehmer mit vollem Elan an die verschiedenen Parcours. Es gab 10 Parcours mit über 200 Stationen auf unterschiedlichen Höhen und diversen Schwierigkeitsgraden. Die jüngeren Teilnehmer begannen mit der “Schloß-Schenke”, dem “Pagenweg” oder “Zum alten Forsthaus”. Wem das noch nicht genügte der konnte sich im “Turmzimmer” noch mal neuen Herausforderungen stellen. Die älteren Kinder konnten dann im”Ritterschlag” oder beim “Husarenritt” ihre Kräfte, Koordination und das Gleichgewicht üben. Die Jugendlichen und Erwachsenen konnten sich beim “Münchhausen Flug”, im “Labyrinth” oder “Zum Schloßgespenst” mit bis zu 18 Metern Höhe Kraft, Ausdauer und Koordination beweisen. Für diejenigen, denen das noch nicht reichte konnte in die “Folterkammer” mit einem mutigen Sprung über 8m zur nächsten Plattform.

Jeder konnte nach seinem Ermessen die Parcours ausprobieren und sich den Herausforderungen stellen. Bei den Stationen war Mut, Gleichgewicht, Balance, Koordination, Kraft und Ausdauer erforderlich.

Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten ein zufriedenes lächeln auf dem Gesicht.

Vielen Dank für den schönen Ausflug, wir wünschen Euch noch einen schönen Sonntag und planen schon mal den nächsten Ausflug in den Abenteuerpark Schloßlichtenstein im Jahr 2018.

Weitere Infos unter: www.abenteuerpark-schlosslichtenstein.de

Die Kampfkünste in China und seinen Nachbarländer

Die Anfänge der Kampfkünste in China reichen weit zurück. Die schriftlichen Aufzeichnungen sind spärlich vorhanden, lassen aber die frühe Vielfalt erahnen. Um 2600 v.Chr. wird das erste Mal eine Kampfkunst erwähnt: Jiao Di, das der Kaiser Huangdi für seine Soldaten entwickelt hat. Konfuzius schrieb über Kampfkünste in seinen Aufzeichnungen im 5. Jh. v. Chr. Es wurde auch ein Stil mit sehr ähnlichen Übungen, wie das heutige Tai Chi Quan sie beinhaltet, praktiziert.

Die Kampfkünste haben sich nicht isoliert in China entwickelt, sondern wurden von verschiedenen Meistern aus anderen Ländern mitgestaltet. So brachte, laut Legende, die etwas umstritten ist, der indische Mönch Bodhidharma (in China Da Mo genannt) von Südindien Kampfübungen und den Zen-Buddhismus mit. Auch Dschingis Khan hielt seine Krieger mit der Kampfkunst Böke (mongolisches Ringen) in Form.

Ein Austausch zwischen China und Japan fand, hauptsächlich über die Insel Okinawa, statt. Meister der einzelnen Kampfkünste starteten Forschungsreisen und der Handel brachte nicht nur Güter, sondern auch neues Kampfkunstwissen mit.

Wu Shu

Wurde in China als Oberbegriff für Kampfkünste verschiedenster Art verwendet.

Das Land China hat in seiner Geschichte immer wieder Überfälle von außen und interne Machtkämpfe erlebt. Dies hat viele Kriege verursacht und die chinesische Kampfkunst schon vor mehreren tausend Jahren dazu gebracht sehr fortschrittlich zu werden. Die Worte „Wu Shu” (in Mandarin) bedeuteten ursprünglich: „die Techniken, um einen Krieg zu stoppen“.

modernes Wu-Shu

Ist ein Oberbegriff für verschiedene Kampfkünste, die nach 1949 von der Regierung der Volksrepublik China zusammengestellt wurden und beinhaltet einige alte traditionelle und neu geschaffene Formen. Modernes Wu-Shu ist auf akrobatische Elemente, Körperbeherrschung und Dynamik ausgerichtet. Nur am Rande beachtete Aspekte sind: der Wirksamkeitsgrad bei der Selbstverteidigung oder im Kampf und die Einflüsse von Meditation, Qigong, Philosophie und ähnlichem.

Hierdurch ist modernes Wu-Shu bei einigen Anhängern traditioneller Stiele nicht sehr angesehen.

Kung Fu

Kung Fu bedeutet in der chinesischen Sprache ursprünglich: „etwas durch harte Arbeit erreichtes“ dies kann sich auf alle möglichen Arbeiten oder Techniken beziehen. Heute wird dieser Begriff sowohl im chinesisch sprachigen Raum, wie auch in der westlichen Welt für verschiedene chinesische Kampfkünste verwendet.

Heute lassen sich die modernen chinesischen Kampfkünste in verschiedene Gruppen einteilen:

-eine Unterscheidung von inneren / weichen Stielen und äußeren / harten.

-eine Gruppierung nach geographischen Gebieten in nördliche und südliche Stiele. Der Fluss Jangtsekiang ist hier die Trennlinie.

Kampfsport und Kampfkünste

Kampfkunst vermittelt Techniken und Fertigkeiten für eine körperliche Auseinandersetzung mit einem oder mehreren Gegnern, meist mit dem Ziel, ihn möglichst schnell kampfunfähig zu machen. Verschiedene Stiele lassen auch Aspekte wie der Philosophie, Kultur und Gesundheit einfließen. Einige Stiele werden heute noch zur Ausbildung bei Militär und Sicherheitskräften unterrichtet.

Kampfsport ist ein Vergleichskampf unter Gegnern mit einem Regelwerk (z.B. es werden nur bestimmte Techniken erlaubt). Der Sport steht im Vordergrund. Jeder Teilnehmer versucht einen möglichst positiven Punktestand für sich zu erzielen.

Haben diese Kampfkünste Einfluss auf Wing Tsun genommen?

Die Kampfkünste in China entwickelten sich stets weiter und passten sich veränderten Bedingungen an. Durch Handelsbeziehungen und Forschungsreisen gelangte Kampfkunstwissen von China in die Nachbarregionen und umgekehrt. So sind die aller wenigsten Kampfkünste frei von „äußeren“ Einflüssen durch andere Stiele. Teilweise wurden sogar bewusst mehrere Kampfkünste zusammengefasst (siehe modernes Wu Shu).

Xing Yi Quan

In Nordchina ist diese innere Kampfkunst sehr verbreitet. Sie zeichnet sich durch eine direkte schnörkellose Art aus mit explosiver Kraftentladung. In dieser Kampfkunst möchte man schnell in Kontakt mit dem Gegner treten und ihn mit einer Kombination besiegen.

die Leitgedanken sind:

Der Gegner soll aus dem Gleichgewicht gebracht werden, während man selbst im Gleichgewicht bleibt.

Das Handeln, Zuschlagen und Denken als eine Einheit zu sehen.

Den Gegner mit Geräuschen schockieren und mit Angst erfüllen.

Tai Ji (Tai-Chi, Tai Qi)

Ursprünglich wurde die Kampfkunst von ihrem Begründer als Selbstverteidigung eingesetzt. Im laufe der Zeit trat diese immer mehr in den Hintergrund und heutzutage wird der Gesundheitsaspekt in den Vordergrund gestellt. Die raschen, kraftvollen Bewegungen zum Drehen und Zustechen wichen immer mehr den langsamen rhythmischen Bewegungen, die die Lebensenergien fließen lassen sollen. Die hohe Konzentration zur korrekten Ausführung der einzelnen Bewegungen wirken sich positiv auf den Blutdruck aus; Muskelkraft und Koordination und Gleichgewicht werden gefördert.

In der Kampfkunst wird die Kraft den Gegnern nicht abgeblockt, sondern abgelenkt und umgeleitet.

Es wird im Training Wert auf kontrollierte Bewegung, Gefühl und Geschick und nicht auf rohe Kraft gelegt.

Weng Tsun

Weißer Kranich

Stammt aus der Provinz Fujian und wurde von der Tochter eines bekannten Kampfkunstmeisters entwickelt, die die Kampfkunsttechniken ihres Vaters und die geschickten und eleganten Bewegungen eines kämpfenden Kranichs miteinander ergänzte. Dieser Stiel enthält verschiedene Schläge gegen Körperteile wie Schläfe und Kehle. Bei allen Kranichstilen werden die Sehnen, vor allem an den Unterarmen und Händen, stark trainiert und beansprucht.
Es kommen bemerkenswert häufig schnelle Bewegungen zum Einsatz.

Schlangen Kung Fu

Charakteristisch für das Schlangen Kung Fu sind die fließenden Bewegung einer Schlange, wobei die Kraft in der Wirbelsäule erzeugt wird und durch eine peitschende Bewegung bis in die Fingerspitzen gelangt. Die Ziele sind verletzliche Stellen wie Augen, Kehle und Genitalien. Viele andere asiatische Kampfkünste haben ganz ähnliche Fingertechniken, die unter Umständen aus dem Schlangen Kung Fu entlehnt wurden.

Ling Lom

Diese Kampfkunst schaut in Laos und Thailand auf eine lange Tradition zurück. Diese Kampfkunst beinhaltet Techniken aus dem heutigen Muay Tai in Methoden für den Bodenkampf. Eventuell haben frühe chinesische Kampfkünste Einfluss genommen, vor allem beiden Handtechniken, wie zum Beispiel Chuan Fa, eine chinesische Faustkampfkunst in der Tradition der Schaolin.

Ein Vergleich von Meister zu Meister hat gewisse Ähnlichkeiten erkennen lassen. Hinsichtlich der Form, Struktur und der Faustkampftheorien. Dabei wurde bemerkt, dass der Basis-Satz des Ling Lom auch ohne Schritt unterrichtet wird. Der Stand ist auch eng und der gerade Fauststoß wird auch aus der Mitte der Brust heraus gestoßen. Es gibt ähnlich kreisende Handbewegungen wie im Wing Tsun. Diese schauen etwas unterschiedlich aus, aber die bestimmten Eigenschaften sind vorhanden. Z.B. Tan-sao, Gan-sao, Fook-sao…..

Großmeister Leung Ting hat festgestellt, dass „die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Stielen kein Zufall sei“.

Japan

Karate

Diese, heute auch im Westen sehr beliebte Kampfkunst, hat sich aus verschiedensten chinesischen Kampfkünsten Inspirationen geholt. So weiß man über einige Gründer der verschiedenen Stilrichtungen des Karates, dass diese kurze oder auch längere Zeit in China gelebt haben oder dort auf Forschungsreisen gegangen sind. Hauptsächlich über Okinawa kamen neue Ideen auf die japanischen Hauptinseln und sind dort in verschiedene Stile des Karates eingeflossen.

Die Ursprünge sind unterschiedlich. Durch ein Verbot den Königs von Okinawa im Mittelalter Waffen zu tragen, entwickelte sich das Techniksystem des Karates ( „Leere Hand aus Okinawa“ ) Te = Hand. Es gibt Hinweise, dass verschiedene Techniken des Shaolin – Kung Fu hier Einfluss hatten. Die Kampfkunst Kobudo aus Okinawa gilt als ein Vorläufer des heutigen Karates.

Jiu – Jitsu

Aus der Zeit der Samurai stammt diese Kampfkunst, diese setzten sie für den unbewaffneten Kampf ein. Der Name bedeutet „die Kunst der Weichheit“, aber sie ist darauf ausgelegt den Gegner so schnell wie möglich kampfunfähig zu machen, hier wird oft die Energie, das Gewicht und der Schwung des Gegners ausgenutzt.

Judo

Judo ist aus mehreren Jiu-Jitsu-Schulen entstanden. Sein Begründer (ein kleinerer Mensch) hat eine Kampfkunst entwickelt, die ihn in die Lage versetzte vor allem größere Gegner zu Boden zu befördern. Es spielen Wurftechniken eine große Rolle, durch die dem Judoka die Möglichkeit zu einem Hebel oder Würger gegeben werden soll

Judo ist ein Selbstverteidigungssystem, das aber auch Wettkämpfe kennt, hier sind dann Fauststöße und Schläge aber nur beim Kata-Wettbewerb erlaubt.

Korea

Taekwondo

Die Ursprünge finden sich vor ca. 2000 Jahren in Korea (koreanisch: „Der Weg von Hand und Fuss.“). Heute kennen wir es als Kampfsport, wie auch als Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Die heutige Form erhielt es von General Choi Hong Hi und dem Einfluss einiger Kampfkünste.

Großen Einfluss auf die Techniken hatten zwei alte Stiele: Subak und Taekyon. Auch nordchinesische Boxsysteme haben ihre Spuren hinterlassen: z.B. der gesprungene Seitwärtstritt, damit wurden ursprünglich Krieger vom Pferd geholt.

Quellen:
Buch: Roots of Wing Tsun Leung Ting
Buch: Die Kunst des Kampfes Chris Crudelli
Wikipeida

Mobbingprävention – Gib Mobbing keine Chance!

Das Thema Mobbing ist heute oft in den Medien präsent. Wir wollen hier einige Informationen zum Thema Mobbing zusammentragen. Wenn Sie noch wichtige Informationen hinzufügen möchten, sprechen Sie uns direkt an.

Was versteht man unter Mobbing?

Unter Mobbing versteht man kontinuierliche Aktionen mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung zwischen Einzelpersonen und /oder Gruppen. Einer der Beteiligten ist Zielscheibe der feindseligen Angriffe über einen längeren Zeitraum. Diese Angriffe können verbale oder körperliche Gewalt sein oder die Isolation der Person.

Es gibt verschiedene Formen von Mobbing:

Indirekt: ausgrenzen (bei Gesprächen..), Ruf schädigen, Informationen vorenthalten, nicht in der Gruppe aufgenommen werden (zu keiner Party eingeladen werden, keine Einladung zum Shoppen etc.)

Direkt: hänseln, drohen, abwerten, beschimpfen, herabsetzen, bloßstellen, schikanieren, beschädigen oder verstecken von Eigentum (Kleidungsstücke, Hefte, Mäppchen…)

Bullying: Physische Gewalt, mit der das Opfer von körperlich überlegenen Mitschülern gequält wird.

Wann tritt Mobbing auf?

Mobbing kommt laut einigen Experten ab dem Vorschulalter vor. Eine Häufung der Mobbing – Attacken ist laut Studien in der 2. Klasse und nach dem Schulwechsel (5. Klasse) zu verzeichnen.

Die Auslöser für einen Angriff können sehr verschieden sein: persönliche Motive des Täters (Rache oder Eifersucht), andersartiger Kleidungsstil (aus ethischen, finanziellen Gründen), zu einer Minderheit zu gehören, bestimmte Verhaltensweisen (Schüchternheit, Unsicherheit)…und noch vieles mehr.

Ursachen von Mobbing sind sehr vielfältig. 

  • Entlastungsventil für Aggressionen, wenn sie nicht anders abgebaut werden können.
  • Holen von Anerkennung, wenn sie nicht anders (zu Hause oder in der Schule) gegeben wird.
  • Missbrauch von Macht (evtl. „Vorbilder“: Lehrer, Eltern, Politiker etc.).
  • Für manche wichtig, die ein verschobenes Gemeinschaftsgefühl haben („alle gegen einen, gemeinsam sind wir stark“).
  • Der Versuch, die eigenen Minderwertigkeitsgefühle an anderen auszulassen.
  • Mobbing ist wahrscheinlicher, wenn die Täter früher selbst Mobbingopfer waren.

Folgen von Mobbing

Viele Personen, die Mobbing erfahren, suchen das „Problem“ zuerst bei sich selbst und dies über längere Zeit. Nur selten sucht ein Schüler bei Eltern oder Lehrern von sich aus Hilfe und erzählt, was ihm tagtäglich passiert.

Die Folgen wirken sich auf die gesamte Persönlichkeit aus:

  • Physische Schädigung: Verletzungen
  • Psychische Schädigung: Verlust des Selbstvertrauens
  • Psychosomatische Reaktionen: Schlafstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • sonstige mögliche Reaktionen: Konzentrationsprobleme, depressive Tendenzen durch die Einsamkeit und Passivität, Ängste, Abnehmen der Lernmotivation und Lernleistung, bis hin zum Suizid.

Bei Betroffenen können folgende Verhaltensweisen mögliche Anzeichen für Mobbing sein:

  • Sie wollen nicht mehr zur Schule gehen.
  • Sie wollen zur Schule gefahren werden.
  • Die schulischen Leistungen sinken ab.
  • Sie verlieren Geld (was von dem Täter erpresst wird).
  • Sie beginnen zu stottern.
  • Vermindertes Selbstbewusstsein.
  • Sie klagen über Kopf- oder Bauchschmerzen.
  • Sie bringen häufig beschädigte Dinge mit nach Hause (zerrissener Schnellhefter, verschmiertes Buch…)

Was kann ich tun?

Mobbing darf nicht toleriert werden! Hinschauen und dann handeln statt wegsehen.

Den (kleinen) Anfängen wehren.

Wo bekomme ich Hilfe?

Der erste und wichtigste Schritt ist das Schweigen zu brechen. Viele Menschen die Mobbing erlebt haben, leiden still vor sich hin und suchen die Ursachen für die Attacken bei sich. Der erste Schritt ist, jemanden ins Vertrauen zu ziehen. Das können die Eltern, der Lehrer, Freund/in, Vertrauenslehrer, Schulpsychologe, Schulleiter, Mitarbeiter von Beratungsstellen … sein.

Was kann ich tun, wenn ich Mobbing beobachte?

Ich kann mich einbringen und auf die Seite des gemobbten Menschen stellen, was aber ein hohes Selbstvertrauen vorausgesetzt.

Ich kann eine vertraute Person ansprechen und gemeinsam mit ihr weitere Schritte überlegen.

Ich kann mich an Lehrer oder zuständige Aufsichtspersonen oder den Betriebsrat wenden.

Was können wir als Eltern tun, um Mobbingprävention zu betreiben?

Ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis zu seinen Kindern pflegen. In so einer Atmosphäre wird schneller und leichter über Unangenehmes berichtet.

Interesse an dem Leben der Kinder zeigen.

Auf die oben genannten Anzeichen für Mobbing achten und bei einem auffälligen Verhalten das vertrauensvolle Gespräch suchen.

Bei bestehendem Mobbing empfehlen verschiedene Experten:

  • ein Mobbing – Tagebuch zu führen. (Dies wird in verschiedenen Ratgebern vorgestellt. Si-Fu Jochen Dietter hilft Ihnen hier auch gerne weiter.)
  • den oder die Lehrer/innen und Schulleitung informieren.
  • Keine direkten Gespräche mit den Eltern des Mobbers führen.
  • längerfristige Anti-Mobbing Seminare oder Selbstbehauptungskurse wirken sich positiv auf das Selbstbewusstsein und die Selbstbehauptungsfähigkeit aus.

Telefonnummern und nützliche Links

Die Nummer gegen Kummer ist in Deutschland kostenlos, der Anruf erscheint nicht auf der Telefonrechnung, man kann anonym bleiben.

Telefon für Kinder: 0800 111 0333 oder vom Handy: 116 111 Sprechzeiten: Montag bis Samstag 14.00 – 20.00 Uhr (am Samstag sitzen Jugendliche am Telefon)

Telefon für Eltern: 0800 111 0550 Sprechzeiten: Mo. – Fr. 9.00 – 11.00 Uhr, Di und Do 17.00 – 19.00 Uhr

Telefonseelsorge Nummer: 0800 111 0 111 (Angebot der evangelischen Kirche) oder Nummer: 0800 111 0 222 (Angebot der katholischen Kirche) Der Anruf ist kostenlos und anonym.

http://mobbing-schluss-damit.de/erste-hilfe

Auf dieser Internetseite werden viele nützliche Tipps und Beratungsmöglichkeiten bei Mobbing vorgestellt. Hier gibt es Telefonnummern für die Beratung (siehe oben), Beratungsmöglichkeiten über das Internet, man kann sich informieren welcher Schulpsychologe für den Wohnort zuständig ist, es gibt Tipps zu Büchern und einiges mehr.

Quellen:
Buch Mobbing in der Schule (Stangl)
Buch Mobbing in der Schule (Familienhandbuch)
Buch Mobbing in der Schule (Stangel-Taller)

Kindergarten Ursulastraße

Im Gemeindeboten Ofterdingen erschien am Freitag, den 10.04.2015 folgender Artikel:

Liebe Leserinnen und Leser,
im Januar und Februar besuchten die Löwenkinder des Kindergartens Ursulastraße die Kung Fu Academy in Ofterdingen. Der Inhaber Jochen Dietter lud uns zu einem “Schnupperkurs” ein. “Gewaltprävention und Selbstverteidigung für Kinder” hieß es und wir waren schon sehr gespannt, was uns wohl dort erwarten würde. Kung Fu – was ist das überhaupt? Jonas geht bereits zum Kung Fu und erklärte uns, dass man da z.B. den Arm ausstrecken und ganz laut rufen muss: “Stopp! Lassen Sie mich sofort in Ruhe!”

Voller Vorfreude und Spannung machten wir uns also freitags auf den Weg zur Kung Fu Academy. Beeindruckt von den vielen Übung- und Kampfschwertern, die an den Wänden hängen, ging es mit einem Spiel los, bei dem es um Schnelligkeit ging. Jochen versuchte, uns die Wäscheklammer, die wir uns an den Pulli geklemmt hatten, zu klauen und wir mussten versuchen, seine Hand abzuwehren. Anschließend ging es genauso schnell weiter. Im Kreis aufgestellt mussten wir uns im spontanen Wechsel unter einem Übungsschwert durch ducken oder darüber springen. Das war gar nicht so einfach und erforderte hohe Konzentration und eine schnelle Reaktion.

In den anderen “Schnupperstunden” hatte Jochen Dietter für uns Fitnessübungen und Parcours vorbereitet, wir haben darüber gesprochen, was man tun muss, wenn es brennt oder wenn jemand Hilfe braucht, wie man einen Notruf absetzt und wie ich mich verhalten soll, wenn mich ein Fremder anspricht. Dazu gab es jeweils auch Übungen, die den Kindern spielerisch die Grundtechniken der Selbstbehauptung und der Selbstverteidigung vermittelten. Sehr “cool” war es auch, als Jochen Dietter uns sein echtes Samurai-Schwert mitbrachte und zeigte. Besonders gut hat uns auch gefallen, als wir Übungsbretter (mit verschiedenen Widerstandsstärken) durchtreten durften – das hat sogar geklappt!

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Herrn Jochen Dietter für diese tollen Erfahrungen, die wir bei ihm in der Kung Fu Academy machen durften.

Kindergarten Ofterdingen Ursulastraße

Nun zum Feedback über den “Schnupperkurs” der Kinder:
Noch einmal vielen herzlichen Dank an Sie!! Den Kindern und auch den
Erzieherinnen hat der Kurs sehr viel Spaß bereitet. Es war ein sehr
abwechslungsreich gestaltetes Programm und war natürlich sehr
beeindruckend, als Sie z.B. das Samuraischwert vorgeführt haben. “Voll
cool” fanden die Kinder natürlich auch, als sie die Bretter
durchtreten durften.
Von den Eltern kam ebenso eine positive Ressonanz. “Toll, dass es so
ein Angebot gibt!”
Wir würden uns sehr freuen, den “Kurs” im nächsten Kindergartenjahr
mit einer anderen Kindergruppe wiederholen zu können.

Bis dahin, liebe Grüße
Anja Breuning
Kindergarten Ursulastr.

Seminar mit Si-Fu Tam

Am Samstag, den 21. März war es wieder soweit Sifu Jochen´s Lehrer Si-Fu Tam Yiu Ming reiste von London an und gab ein Ausbilderseminar.

Thema dieser Ausbilderklasse waren Feinheiten der ersten Sektion Chi Sao sowie der fünften Sektion Chi-Sao. Si-Fu unterrichtete in seiner begeisterten Art und Weise und jeder Teilnehmer konnte einen Fortschritt für sich verzeichnen.

Am Sonntag, den 22. März stand das Seminar für Alle auf dem Programm.
Thema diesmal war vom Stand zum Boden. Es wurden 4 Stunden  die verschiedensten Möglichkeiten am Boden unterrichtet. Beginnend bei der Fallschule, über Ringerangriffe, Angriffe aus dem Judo, Ju-Jutsu oder aus chinesischen Kampfkünsten. Jeder Teilnehmer hat eine Menge dazugelernt und einen Schritt weiter nach vorne gemacht. Das mit den Prinzipien des Wing Tsun jede Kampfdistanz zu lösen ist.

Si-Fu begeisterte jeden vom Anfänger bis zum Techniker mit seiner präzisen aber doch humorvollen Art.

Alle Teilnehmer freuen sich auf das Seminar im Herbst mit Si-Fu Tam das Thema wird “Trittabwehr” sein.

Advanced Class

Am Freitag, den 23. Januar veranstaltete Si-Fu Jochen eine “Advanced Class” hier werden bestimmte Themengebiete gezielt geübt.

Thema dieser Advanced Class waren die Anwendungen der Siu Nim Tao.

Erfahrungsberichte Geck.O Seminar

Im Dezember 2014

Was den Kurs für mich vor allem von anderen Selbstverteidigungskursen unterschieden hat, war die Kürze der Zeit, in der uns alles vermittelt wurde, was man im Fall einer Gefahrensituation wissen muss. Am Besten gefallen hat mir der einfache und trotzdem sehr effektive Umgang mit dem Geck.O, den ich im Notfall benutzen kann, ohne erst komplizierte Selbstverteidigung-Techniken hervorkramen zu müssen. Ich würde den Kurs jederzeit wieder machen und habe den Geck.O seitdem immer bei mir.

geschrieben von Jenny (Teilnehmerin an einem Geck.O Seminar in Ofterdingen)

 

Im Dezember 2014 nahm ich an einem Geck.O Kurs in Ofterdingen teil. Eher aus Neugier als mit der Erwartung, ich könnte dort in 2 Stunden etwas lernen, das mir nützen könnte. Weit gefehlt! Ich habe gelernt, wie ich mich auf relativ einfache, aber effektive Weise gegen einen körperlichen Angriff verteidigen kann, dass ich das auf diese Weise sogar von Gesetzes wegen darf und über mich habe ich erfahren, dass ich dazu auch ohne Hemmungen imstande wäre (zumindest glaube ich das jetzt, ich hoffe, nie praktische Erfahrungen machen zu müssen).
Ein gutes und beruhigendes Gefühl! Meinen Geck.O habe ich jetzt immer bei mir, erstaunlich, wie schnell man sich daran gewöhnt.
Also – dieser Kurs ist wirklich zu empfehlen, egal wie alt man ist.

Karin, 65 Jahre (Teilnehmerin an einem Geck.O Seminar in Ofterdingen)

Geck.O Seminar in Balingen

Am Freitag, den 09. Januar 2015 veranstalten wir ein Geck.O Seminar mit dem Narrenverein Bisingen. Die Teilnehmerinnen waren mit Eifer und viel Spaß bei der Sache. Sie lernten den Umgang mit dem Schlüsselanhänger Geck.O und die wichtige Vorkampfphase der Selbstverteidigung. Weiterhin wurden diverse Selbstbehauptungsübungen durchgeführt.

Da die Zeit zu knapp bemessen war, überzog Sifu Jochen das Seminar um eine Stunde.

Wir wünschen den Teilnehmerinnen alles Gute und freuen uns die eine oder andere bei einem Aufbauseminar zu sehen.